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Der Agaricus blazei murill (ABM), auch Mandelpilz genannt, stammt ursprünglich aus dem brasilianischen Regenwald. Inzwischen wird er aufgrund seiner herausragenden Wirkung in großen Mengen kultiviert. Als Vitalpilz hat er eine relativ junge Geschichte. Erst seit etwa 35 Jahren wird der Pilz von der etablierten Wissenschaft zur Kenntnis genommen. Seitdem wird er aber aufgrund seiner Inhaltstoffe intensiv erforscht. Das National Cancer Center von Japan hat ihn wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse 1980 bekannt gegeben. Auch in den USA wurden etliche wissenschaftliche Untersuchungen über diesen Pilz publiziert. Der Agaricus enthält neben Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem den höchsten Polysaccharidanteil aller bekannten Vitalpilze, allen voran das ß-D-Glucan.

Bedeutung in der Naturheilkunde

Die positive Wirkung ist auf den momentan in Vitalpilzen höchsten bekannten Gehalt an Glucanen zurückzuführen. Glucane sind gesunde Vielfachzucker, die aber nichts mit dem uns gängigen Zucker zu tun haben. Diese Glucane sind im Fall von Agaricus blazei murill, Alpha 1,4 D- Glucan und ß- 1,6 D- Glucan. Sie haben eine enorm modulierende Wirkung auf das Immunsystem. Das heißt, sie sind in der Lage das Immunsystem entweder zu aktivieren oder down zu regulieren. Auch können Pilze durch verschiedene Mechanismen Tumorzellen direkt schädigen, damit werden sie zum einen besser für die Abwehr greifbar, zum anderen empfindlicher für eine eventuelle Chemotherapie. Eine weitere interessante Wirksubstanz, das Ergosterin, scheint dafür verantwortlich zu sein, dass Tumorzellen keine eigenen Blutgefäße aufbauen können und somit deren Wachstum gehemmt, eine Metastasenbildung behindert und deren Zelltod wieder eingeleitet werden kann. Durch die das Immunsystem modulierende Eigenschaft dieser potenziell heilenden Pilze, ist der Mandelpilz sowohl zur Vorbeugung gegen Infekte als auch zu deren Behandlung wirkstark. Ein weiteres wertvolles Einsatzgebiet kann die unterstützende Behandlung von Allergien und autoaggressiven Erkrankungen sein.

Anwendungsgebiete

Krebspräventation, Krebserkrankungen, Leukämie
Tumoren unterschiedlicher Art
Begleitender Behandlung bei Chemo- und Strahlentherapie
Herzinsuffizienz, Herzschwäche
Bauchspeicheldrüsenentzündung
Immunschwäche, viralen und bakteriellen Infektionen
Allergien
Autoimmunerkrankugen
Mondblindheit
Fellprobleme
Hauterkrankungen
Leberstärkung, Leberdegeneration, Hepatose
Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
Darmfunktionsstörungen
Eosinophiles Granulom
Diabetes, Insulinresistenz
Milzerkrankungen
Schilddrüsenerkrankungen

Durchschnittliche Zusammensetzung und Nährwerte von 100 g Trockenmasse:

Brennwert/Kalorien, kcal: 362
Eiweiß/Protein: 35,16 g
Fett: 3,39 g
Davon gesättigte Fettsäuren: 1,51 g
Davon ungesättigte Fettsäuren: 1,72 g
Kohlenhydrate: 47,70 g
Zucker: 21,20 g
Ballaststoffe: 21 g
Vitamin B1 (Thiamin): 0,26 mg
Vitamin B2 (Riboflavin): 2,4 mg
Vitamin B3 (Niacin): 58,50 mg
Vitamin B5 (Panthothensäure): 14,20 mg
Vitamin D: 737 IE
Kupfer: 4,28 mg
Eisen: 1,9 mg
Selen: 0,35 mg
Kalzium: 36 mg
Kalium: 5200 mg
Zink: 9 mg
Quellen: Heilpraktikerin Doris Richtsteig, Studien: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed, Literatur: Medicinal Mushrooms, Martin Powell, Moderne Mykotherapie, Prof. Dr. med. Ivo Bianchi, Die Heilkraft der Pilze, Prof. Dr. Jan I. Lelley