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Als Arzt, Apotheker, Heilpraktiker und Mykotherapeut werden Sie immer wieder mit Fragen interessierter Patienten konfrontiert. Mit den im Folgenden aufgelisteten Fragestellungen und entsprechenden Ausführungen geben wir einen Überblick über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.

Gibt es Nebenwirkungen von Heilpilzen?

Die Einnahme von Vitalpilzen wird meist als frei von schädlichen Nebenwirkungen beschrieben. Das ist zwar grundsätzlich so, es gibt jedoch einige wenige Ausnahmen: Wie bei fast jedem Nahrungsmittel kann es Lebensmittelallergien auf Pilze geben. Das ist sehr selten, jedoch kann es insbesondere bei der Einnahme von Shiitake zu einem Hautausschlag kommen. Wenn das eintritt sollte die Dosierung verringert werden oder die Einnahme abgebrochen werden. Unabhängig von der Pilzart kann es auch vereinzelt zu Blähungen kommen. Das ist nicht auf Vitalpilze beschränkt, sondern kann ganz allgemein beim Verzehr von Pilzen vorkommen. Grund hierfür sind die zum Teil schwer verdaulichen Eiweiß und Ballaststoffe. Auch hier kann man versuchen den Magen/Darm durch niedrigere Dosierungen an die Einnahme zu gewöhnen. Hilft das nicht, sollte mit der Einnahme gestoppt werden. Selten wird auch von Müdigkeit nach der Einnahme von Vitalpilzen berichtet. Dies ist eine vorübergehende Erscheinung und klingt nach wenigen Tagen von selbst ab. Unabhängig von den Vitalpilzen selbst können Allergien auf Kapselhüllen oder Zusatzstoffe bei Tabletten auftreten. Hier kann dann einfach auf ein Produkt gewechselt werden in welchem der jeweilige Zusatzstoff nicht vorhanden ist.

Gibt es ungünstige Wechselwirkungen der Heilpilze mit Medikamenten?

Nein. Bei den hier beschriebenen Vitalpilzen sind bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten oder anderen Naturheilmitteln keine Wechselwirkungen zu erwarten. Im Gegenteil: Manche Wirkung kann durch die Gabe der genannten Vitalpilze sogar positiv unterstützt werden.

Kann man Medikamente gegen Bluthochdruck selbständig absetzen?
Nein, auf keinen Fall! Die ärztlich verordneten Medikamente müssen weiterhin eingenommen werden. Dies gilt auch, wenn parallel Vitalpilze zum Einsatz kommen. Wenn sich jedoch im Laufe der Zeit eine deutliche Verbesserung der Beschwerde zeigt, kann in Abstimmung mit dem Arzt eine niedrigere Dosierung der Medikamente erfolgen und vielleicht kann dieser nach einer ausschleichenden Dosis der Medikamente sogar einem Verzicht unter Umstellung auf Vitalpilze zustimmen.

Darf man während einer Chemotherapie Heilpilze nehmen?

Ja. Gerade während einer solch belastenden Therapie profitieren Patienten sehr von der Unterstützung durch Vitalpilze. Idealerweise sollte bereits vor der Chemotherapie mit der Einnahme der Vitalpilze begonnen werden, um mögliche Nebenwirkungen der medizinischen Behandlung gering zu halten. Zahlreiche Studien belegen, dass Vitalpilze die Nebenwirkungen einer Chemotherapie entscheidend reduzieren können. Bei Tamoxifen, einem Medikament, das in der Nachbehandlung von Brustkrebs zum Einsatz kommt, ist bei der Dosierung eine Rücksprache zwischen Mykotherapeut und behandelndem Onkologen sinnvoll, da dieser Wirkstoff in der Leber verstoffwechselt wird. Da Reishi eine umfassende positive Wirkung auf die Leber hat (Hemmung der Lipidakkumulation, Förderung der Leberregeneration, antifibrotische Wirkung), ist er bei dieser Therapie zu berücksichtigen.

Kann man eine Heilpilzbehandlung in Eigentherapie durchführen?

Grundsätzlich ja. Dennoch ist es oft sinvoll, wenn man die Hilfe eines in der Mykotherapie erfahrenen Therapeuten in Anspruch nimmt. So kann das für den Patienten am besten wirkende Vitalpilzprodukt bestimmt werden, wenn zu anderen Mitteln auch Vitalpilze eingenommen werden.

Wie bestimmt ein Therapeut ohne große Erfahrung den richtigen Heilpilz?

Für zahlreiche Beschwerden liegen gesicherte Ergebnisse für den Einsatz bestimmter Vitalpilze vor. Eine Fülle von Informationen wurde auch in dieser Broschüre zusammengetragen. Um zu bestimmen, welcher Vitalpilz für eine erfolgreiche Behandlung in Frage kommt, können bestimmte Testverfahren zum Einsatz kommen. Unter Verwendung eines Testsatzes von Vitalpilzen haben sich der Vega- Test, der Bioresonanztest, der Biotensor, die Kinesiologie (Muskeltest), der Pendeltest und die Irisdiagnose bewährt.

Ist eine Überdosierung von Heilpilzprodukten möglich?

Nein. Selbst bei der Einnahme wesentlich größerer Mengen als allgemein empfohlen sind keine schädlichen Auswirkungen zu befürchten. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass es dann, wie bei einer Überdosierung von Vitaminen, zu leichten Durchfällen kommen kann. Dann ist die Dosierung entsprechend zu verringern.

Wie müssen die Vitalpilze dosiert werden, damit sie optimal wirken?

Pauschale Angaben zu richtigen Dosierung können nicht gemacht werden, zu sehr sind diese sowohl von Art und Ausmaß der Beschwerden, als auch vom individuellen körperlichen Reaktionsvermögen des Patienten abhängig. Als Richtwert kann jedoch gesagt werden, dass zur Linderung von Beschwerden eine übliche tägliche Dosierung bei 250-1000 mg Pilzextrakt beziehungsweise bei 3-5 g Pilzpulver liegt. Der Einnahmezeitraum sollte mindestens sechs Monate betragen. Werden Vitalpilze vorbeugend eingenommen, sind die niedrigeren Werte der oben genannten Angaben ausreichend. Bei einer langfristigen Einnahme sind Gewöhnungseffekte nicht zu erwarten.

Wann und wie sollten Pilzprodukte eingenommen werden?

Für eine optimale Verträglichkeit und Wirksamkeit der Vitalpilze sind die Produkte unmittelbar vor einer Mahlzeit mit etwa 100 ml Flüssigkeit (Wasser, Kräutertee, Saft) einzunehmen. Vitamin C verbessert generell die Aufnahme der Pilzwirkstoffe im Verdauungstrakt. Eine Aufteilung der Tagesdosis in zwei oder drei Portionen kann das Auftreten von Blähungen verhindern. Extrakt-Kapseln immer mit etwas Flüssigkeit (ca. 100 ml) einnehmen. Pilzpulver können auch als Tee aufgebrüht werden oder in Speisen wie Suppen oder Joghurt eingerührt werden. Der eigenartige Geschmack mancher Pilzpulver wird neutralisiert, wenn das Pilzpulver in einen Gemüsesaft eingerührt wird.

Wie schnell kann man mit Erfolgen rechnen?

Hier ist eine allgemeine Antwort nicht möglich. Oftmals kommt es bereits nach wenigen Stunden (z.B. bei Allergien) oder nach einigen Tagen der Einnahme zu ersten spürbaren Verbesserung der bestehenden Symptome. Bei chronischen Leiden kann es jedoch durchaus vier bis sechs Wochen dauern, bis deutliche Effekte auftreten Grundsätzlich gilt, dass Vitalpilze über mindestens sechs Monate eingenommen werden, damit ihre Wirkung dauerhaft ist und die Beschwerden nicht zurückkehren.

In welcher Form werden Vitalpilzprodukte angeboten?

Die meisten Extrakte sind in Zellulosekapseln (vegan) gefüllt (für Bio-Produkte verpflichtend) und enthalten in der Regel 250-400 mg Trockenextrakt, manchmal mit Vitamin C angereichert, um dadurch eine bessere Resorption und Bioverfügbarkeit zu gewährleisten. Aber auch Pilzpulver werden zum Teil in Kapseln abgefüllt. Dabei entsprechen im Durchschnitt 2½-3 g eines Pilzpulvers 250-300 mg des Pilzextraktes.

Kann über Kapselhüllen BSE übertragen werden?

Nein. Achten Sie darauf, dass bei den von ihnen gewählten Produkten die Kapseln nicht aus Gelatine hergestellt werden, sondern zu 100 % aus Zellulose bestehen. So können auch Vegetarier und Veganer Pilzprodukte in Kapseln unbedenklich einnehmen.

Kann man mehrere Vitalpilze auch kombiniert einnehmen?

Vitalpilze unterstützen sich gegenseitig in Ihrer Wirkung. Deshalb ist es in vielen Fällen – besonders bei der begleitenden Krebstherapie – empfehlenswert, verschiedene Pilze kombiniert einzunehmen. Auch die gemischte Einnahme von Extrakten und Pulver ist gängige Praxis. Die Dosierungsempfehlung gelten bei einer Kombinationstherapie stets für alle Pilze insgesamt. Bei der Einnahme mehrerer Vitalpilze verringert sich also die Einzeldosis.

Zerstört ein Teeaufguss die Inhaltsstoffe der Vitalpilze?

In der TCM gehören Aufgüsse mit heißem Wasser zu den üblichen Anwendungsformen. Sie tragen dazu bei, dass bestimmte Spurenelemente besser für den menschlichen Organismus verfügbar sind, da durch die Hitze die Zellwände der getrockneten Heilpflanzen und –pilze aufgebrochen werden. In den Teezubereitungen aus Vitalpilzen bleiben alle wichtigen wasserlöslichen Substanzen erhalten.

Kann man Vitalpilze auch nur zur Prävention einnehmen?

Ja, denn Vitalpilze haben viele positive Eigenschaften, die dabei helfen, gar nicht erst krank zu werden. Sie enthalten reichlich bioaktive sekundäre Inhaltsstoffe, die unser Körper benötigt. Bemerkenswert ist das stärkende, antioxidative Potenzial der Vitalpilze, das uns vor Erkältungsviren, bakteriellen Infektionen, Diabetes, Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Allergien, Autoimmunerkrankungen und sogar vor Krebs schützen kann.

Sind Vitalpilze auch für Kinder geeignet?

Ja, bei Kindern ab drei Jahren ist die Mykotherapie z.B. bei Neurodermitis und anderen Erkrankungen oft erfolgreich. Ein kindlicher Organismus reagiert häufig besonders gut, da noch keine oder kaum Vorbelastungen bestehen. In der Regel ist eine langsam ansteigende Dosis zu empfehlen, da der Verdauungsapparat noch empfindlich ist. Kapseln dabei am besten öffnen und deren Inhalt in Saft oder Joghurt eingerührt verabreichen.

Kann man Vitalpilze während Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen?

Da eine Schwangerschaft neun Monate dauert und in dieser Zeit sehr viel passieren kann, was überhaupt nichts mit der Verwendung von Vitalpilzen zu tun hat, aber von Dritten der Pilzeinnahme angelastet werden könnte, müssen wir davon abraten, in der Schwangerschaft Vitalpilzprodukte einzunehmen. Dasselbe gilt auch in der Stillzeit, obwohl es viele Berichte darüber gibt, dass Säuglinge, deren Mütter Vitalpilze einnahmen, außerordentlich robust sind, nicht erkranken und sich positiv entwickeln. Sprechen sie mit Ihrem behandelnden Gynäkologen oder mit der betreuenden Hebamme darüber.

Was ist eine Mykose?

Eine Mykose ist eine Pilzerkrankung des Darmes, die häufig vom Hefepilz Candida albicans verursacht wird. Er kann den Darm z.B. infolge einer Antibiotika Behandlung besiedeln. Sobald das natürliche Gleichgewicht der Mikroorganismen im Darm und an anderen Stellen des Körpers (Vagina, Haut) gestört wird, kommt es zu erheblichen Beeinträchtigung des Wohlbefindens und zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Bei der Behandlung von Mykosen ist eine zeitlich begrenzte, strenge Diät sinnvoll. Die Vitalpilze werden dabei unterstützend eingesetzt.