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Die Familie der Raupenpilze benutzt in erster Linie Motten- und Schmetterlingslarven, aber auch andere Insekten und deren Puppen als Wirt. Somit zeigen sie, mit welcher Macht sich bestimmte Arten in der Natur durchsetzen und es ist beeindruckend, welches Arsenal an Wirksubstanzen sie dabei aufbauen. Mittlerweile ist nachgewiesen, dass Cordyceps sinensis, der im tibetanischen Hochland zu Hause ist und Cordyceps militaris, den man sowohl im gesamten Europa, als auch in Amerika findet, vom Wirkstoffspektrum vergleichbar und vom Wirkprofil identisch kraftvoll sind.

Bedeutung in der Naturheilkunde

Cordyceps hat schützende und stärkende Wirkung auf die Nieren und Nebennieren. Somit werden die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol reguliert und in Folge der Dopaminstoffwechsel günstig beeinflusst. Des Weiteren hemmt der Raupenpilz das Enzym Monoaminooxidase, wodurch Serotonin und Dopamin nicht so schnell abgebaut werden und somit länger zur Verfügung stehen. Zudem ist der Vitalpilz sehr L-Tryptophan haltig; diese Aminosäure ist ein elementarer Baustein von Serotonin. Serotonin hat unter anderem einen positiven Einfluss auf die psychische Verfassung und den Schlaf-Wachrhythmus. Der Raupenpilz wird seit alters her sowohl im Orient als auch im asiatischen Raum für Mann und Frau als Aphrodisiakum genutzt und geschätzt. Als „pflanzliches Viagra“ wurde er schließlich auch bei uns bekannt, dies forcierte die Nachfrage. Der Vitalpilz ist in der Lage die Produktion von Östrogen und Testosteron anzuregen und das in jedem Alter! Aber nicht nur die Libido kann gesteigert werden, auch die Fruchtbarkeit wird erhöht. Wissenschaftler konnten zeigen, dass sich beim Mann die Spermienqualität und bei der Frau die Qualität der Eizellen verbessert.
Auch wenn diese Fähigkeiten sehr erfreulich und erfrischend sind, gibt es zwei Personengruppen, die Abstand von der Einnahme der Raupenpilze nehmen sollten.
1. Personen mit geschlechtshormonabhängigen Tumoren wie Prostata- und Brustkrebs
2. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung der Pubertät.

Anwendungsgebiete

Steigerung der Leistungsfähigkeit (z.B. von Rettungshunden oder von Tieren mit Sporteinsätzen)
Erschöpfungszustände, Rekonvalenz
Impotenz, verbessert die Sperma-Qualität bei männlichen Zuchttieren
Scheinträchtigkeit, hormonelle Ungleichgewicht, depressive Stimmungslagen (z. B. bei Läufigkeit)
Ängste und Unruhe (z.B. nach traumatischen Erreignissen)
Erkrankungen der Geschlechtsorgane
Entgiftung ( z. B. nach Behandlung von parasitärem Befall)
Nierenschwäche, NNR-Schwäche oder NNR-Insuffizienz
Lungenfunktionsstörungen, Bronchitis, Erkältung, Asthma, allergisches Asthma, Lungenentzündung, COPD
Lebererkrankungen
Nierenerkrankungen
Rheuma
Borreliose, Immunschwäche, bakterielle Infektionen
Hauterkrankungen, parasitärem Befall
Druse (als Zusatzbehandlung)

Durchschnittliche Zusammensetzung  und Nährwerte von 100 g Trockenmasse:

Brennwert/Kalorien, kcal: 320
Eiweiß/Protein: 11,3 g
Fett: 3,9 g
Davon gesättigte Fettsäuren: 0,22 g
Kohlenhydrate: 59,8 g
Zucker: 0,1 g
Eisen: 4 mg
Selen: 0,1 mg
Kalzium: 116 mg
Kalium: 1327 mg
Zink: 6,1 mg