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Die Schmetterlingstramete ist ein weltweit beheimateter Saprophyt. Das bedeutet, sie zersetzt totes Holz, wie abgebrochene Äste und umgefallene Bäume, womit sie zu den Recyclern des Waldes gehört. Je nach den herrschenden klimatischen Bedingungen und der Beschaffenheit des Bodens, können die Farben dieses Porlings aus Grau-, Grün- Braun, Rot- und Gelbtönen bestehen und am Rand beige bis weiß sein. In Asien ist er schon seit vielen Jahrhunderten wegen seiner hocheffektiven Biovitalstoffe und der daraus resultierenden ernährungsphysiologischen Bedeutung sehr begehrt.  Vor allem der hohe Polysaccharidanteil – und da wiederum speziell die beiden PSP und PSK genannten Substanzen – macht diesen Pilz so wertvoll!

Bedeutung in der Naturheilkunde

Schon seit mehr als 50 Jahren wird die Schmetterlingstramete für medizinische Belange erforscht und die Erfolge sind beeindruckend. Es wurden in dem Porling zwei Polysaccharide identifiziert. Das PSK, was für Polysaccharid Krestin steht und PSP. PSK wird schon seit den 1980er Jahren in Japan offiziell als Medikament in der Tumortherapie genutzt. Studien gibt es zu Speiseröhren-, Magen-, Darm-, Leber-, Lungen- und Schleimhautkrebs sowie zu Brust- und Prostatakrebs und Leukämie, wobei die Wirkung bei Krebs nicht nur auf ein Polysaccharid reduziert werden kann. Des Weiteren ist PSK aktiv gegen Viren, Bakterien, Protozoen und ist in der Lage unsere DNA vor Schäden zu schützen. Schauen wir uns die Eigenschaften des zweiten Polysaccharides, dem sogenannten PSP an. PSP ist in der Lage die negativen Wirkungen einer Chemotherapie auf den Körper zu reduzieren. Auch wirkt PSP stark antioxidativ, das Immunsystem modulierend in Richtung TH1, also aktivierend auf die Killerzellen und die T- und B-Lymphozyten. Aber nicht nur bei Krebs, sondern auch zur Unterstützung einer Chemo- oder Strahlentherapie ist der Vitalpilz ein Geschenk. Er schützt den Körper vor deren negativen Auswirkung und sorgt für eine bessere Ausleitung der anfallenden Toxine durch positiven Einfluss auf die Leber.

Anwendungsgebiete

Krebserkrankungen verschiedener Art, auch vorbeugend bakteriellen Infektionen
Viruserkrankungen, wie z.B. Staupe oder Borna (bei Pferd und Schaf)
Pilzerkrankungen, wie z.B. Aktinomykose (als Begleittherapie bei Gesäugemykose)
Haut- und Darmpilzerkrankungen
Parasitenbefall, Warzen
Borreliose
Störungen der Leberfunktion, Hepatitis, Leberzirrhose
Diabetes
Zahnfleischentzündung (Calicivirus), Entzündungen der Maulschleimhaut
Zwingerhusten (Coriolus kombiniert mit Cordyceps und Reishi, zusätzlich Eigenblutbehandlung)
Strahlenschäden

Durchschnittliche Zusammensetzung und Nährwerte von 100 g Trockenmasse:

Brennwert/Kalorien, kcal: 369
Eiweiß/Protein: 10,97 g
Fett: 1,51 g
Davon gesättigte Fettsäuren: 0,06 g
Davon ungesättigte Fettsäuren: 0,32 g
Kohlenhydrate: 77,96 g
Zucker: 1,9 g
Ballaststoffe: 71,3 g
Vitamin B1 (Thiamin): 0,07mg
Vitamin B2 (Riboflavin): 1,06 mg
Vitamin B3 (Niacin): 9,3 mg
Vitamin B5 (Panthothensäure): 1,7 mg
Vitamin D: 62 IE
Kupfer: 0,65 mg
Eisen: 8,7 mg
Selen: 0,007 mg
Kalzium: 34 mg
Kalium: 570 mg
Zink: 2,8 mg