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Der Igelstachelbart (Hericium erinaceus), auch Affenkopfpilz genannt, ist ein exzellenter Speisepilz, der auch in unseren Breiten wunderschöne Fruchtkörper hervorbringt. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen, auch in Deutschland z.B. an der TU Weihenstephan bestätigen, was in Asien seit einigen Hundert Jahren bekannt ist. Der Pilz enthält hochwertige Biovitalstoffe! Es sind z.B. alle 8 für den Menschen essenziellen Aminosäuren im Hericium enthalten. Der Pilz verfügt insgesamt über 19 freie Aminosäuren. Darüber hinaus enthält der Hericium einen hohen Kaliumgehalt, aber niedrige Natriumwerte. Weiter sind auch Zink, Eisen, Selen und Germanium vorhanden.

Bedeutung in der Naturheilkunde

Die Traditionelle chinesische Medizin (TCM) nutzt den Vitalpilz seit Generationen erfolgreich, um trockene Schleimhäute zu befeuchten, Hitze zu klären, Zangfu zu stärken, Milz- und Magen-Qi zu tonisieren und Shen zu beruhigen. Hericium kann den Verdauungstrakt stärken und dort Sod-
brennen, Entzündungen, Geschwüre und Krebs, von der Speiseröhre bis zum Enddarm positiv beeinflussen. Der das Immunsystem stimulierende Effekt wird zum Großteil dem hohen Gehalt an Polysacchariden und Polypeptiden zurückgeführt. Hericium unterstützt die Regeneration der Schleimhaut und in Folge die der physiologischen Darmflora. Auch konnte er sich in Studien im Kampf gegen Helicobacter pylori und anderen krankmachenden Erregern beweisen. Des Weiteren ist der Igelstachelbart in der Lage sowohl den Cholesterin- als auch den Trigyceridspiegel zu regulieren und bei der Gewichtsabnahme zu unterstützen.Wie oben schon angedeutet, verfügt der Igelstachelbart durch sein einzigartigen Wirkstoffcocktail über das Potenzial, regenerierend und regulierend auf das Nervensystem Einfluss zu nehmen. Durch die enge Verwandtschaft und Verknüpfung des Bauchhirns und des zentralen Nervensystems ist die Wirkung des Hericium vielfältig. Ist der Verdauungstrakt in einer guten Verfassung, bessert sich in der Regel der gesamte Gemütszustand und Ängste, Schwermut oder Unruhe und Schlafstörungen treten weniger häufig auf. Auch wurde durch Studien belegt, dass der Affenkopfpilz dazu in der Lage ist, die Nervenregeneration, also das Wachstum zu forcieren und sogar die Bildung von Myelin, der Isolierung der Nerven anzuregen. Dem zu Folge kann Hericium eine enorme Unterstützung nach Unfällen mit Nervenschaden oder begleitend bei Erkrankungen wie Demenz, Multiple Sklerose, Alzheimer aber auch nach Schlaganfall oder Diabetes sein.

Anwendungsgebiete

Angst, Depression, Unruhe
Verdauungsstörungen
Magen- und Darminfektionen
Magenschleimhautinfektionen
Gesunder Aufbau der Darmschleimhaut
Reizdarm
Epilepsie
Gastritis, Reflux
Entzündungen und Geschwüre der Verdauungsorgane
Nervenschäden (auch nach Traumen
Neurale Erkrankungen (cognitive dysfunction syndrom)
Nierenleiden
Dickdarmkrebs
Krebserkrankungen, insbesondere bei Haut, Magen, Darm und Speiseröhre
Zwölffingerdarmgeschwüre
Begleitende Behandlung bei Chemo- u. Strahlentherapie
Hautkrankheiten
Fellprobleme
Sommerekzem
Allergien
Futtermittelunverträglichkeit
Sarkome
Schwäche des Immunsystems

Durchschnittliche Zusammensetzung  und Nährwerte von 100 g Trockenmasse:

Brennwert/Kalorien, kcal: 375
Eiweiß/Protein: 20,46 g
Fett: 5,06 g
Davon gesättigte Fettsäuren: 0,76 g
Davon ungesättigte Fettsäuren: 1,85 g
Kohlenhydrate: 61,8 g
Zucker: 1,9 g
Ballaststoffe: 39,2 g
Vitamin B1 (Thiamin): 0,16 mg
Vitamin B2 (Riboflavin): 2,26 mg
Vitamin B3 (Niacin): 11,8 mg
Vitamin B5 (Panthothensäure): 7,4 mg
Vitamin D: 57 IE
Kupfer: 1,66 mg
Eisen: 6 mg
Selen: 0,091 mg
Kalzium: 8,0 mg
Kalium: 2700 mg
Zink: 5,2 mg
Natrium: 4 mg