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Der Pilz Maitake wächst auch in unseren Wäldern. Kenner schätzen ihn als guten Speisepilz. Sein hoher Gesundheitswert wird jedoch hauptsächlich in Asien und seit kurzem auch in den USA erforscht und genutzt. Dort wird er auch im großen Stil kultiviert. Das japanische Wort Maitake übersetzt heißt „tanzender Pilz“. Der Name stammt laut Überlieferung davon, dass man auf Grund seines hohen Wertes regelrechte Freudentänze aufführte, wenn man ihn fand. Maitake enthält eine ganze Reihe an Biovitalstoffen.Vor allem der hohe Gehalt an Ergosterol, der Vorstufe von Vitamin D ist bemerkenswert.

Bedeutung in der Naturheilkunde

Durch eine kohlehydratüberladene Ernährung, bei welcher pausenlos Insulin von den B-Zellen der Bauchspeicheldrüse abgerufen wird, um den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu schleusen, ermüden quasi die Ohren der Zellen und werden langsam taub für den Ruf des Insulins. Zu allem Überfluss ist auch die Bauchspeicheldrüse ihrerseits nicht mehr in der Lage, die benötigte Hormonmenge überhaupt herzustellen. Im Anfangsstadium wird dieser Zustand Metabolisches Syndrom, dann Prädiabetes genannt. Später, wenn das System völlig überfordert ist, kommt es zur kompletten Insulinresistenz, welche als Diabetes II bekannt ist. Natürlich müssen die ersten Maßnahmen eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung sein. Dann ist Maitake ein optimaler Unterstützer, um so gut wie möglich die Situation wieder ins Lot zu bekommen. Durch unterschiedliche Wirkmechanismen kann der Vitalpilz den Zuckerstoffwechsel von mehreren Seiten positiv beeinflussen. Wie Coprinus comatus ist der Klapperschwamm sehr Vanadiumhaltig. Vanadium ist ein metallisches Spurenelement, welches eine ähnliche Wirkung zeigt wie Insulin und in der Lage ist die Insulinrezeptoren zu reaktivieren, wodurch die Zellen wieder auf Insulin reagieren können. Des Weiteren ist auch ein Glykoprotein namens X-Fraktion fähig den Zuckerstoffwechsel zu beleben. Dies geschieht ebenfalls dadurch, dass es die Rezeptoren für Insulin wieder ansprechbar macht. Maitake hat, wie die meisten Speisepilze, eine enorm hohe Nährstoffdichte, enthält aber fast kein Fett, dafür aber viele Ballaststoffe, die sättigend wirken. Er ist in der Lage den Cholesterin- und Triglyceridspiegel positiv zu beeinflussen, was zusammen mit dem blutzuckersenkenden Effekt eine Gewichtsreduktion unterstützen kann.

Anwendungsgebiete

Krebs, insbesondere Mammatumoren und Metastasen, Lungen-, Prostata-, Blasen-, Bauchspeicheldrüsenkrebs
Wundheilung
Lebererkrankungen, Fettleber
Knochenstärkung und Muskelaufbau, Osteoporose
Osteomalazie, Osteodystrophia fibrosa
Rachitis
Stärkung des Immunsystems (ausgleichend zwischen TH1 und TH2)
Abmilderung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie
Diabetis Typ II, Insulinresistenz
Equines Metabolisches Syndrom
Länger anhaltender Durchfall

Durchschnittliche Zusammensetzung und Nährwerte von 100 g Trockenmasse:

Brennwert/Kalorien, kcal: 377
Eiweiß/Protein: 25,5 g
Fett: 3,83 g
Davon gesättigte Fettsäuren: 0,34 g
Davon ungesättigte Fettsäuren: 2,08 g
Kohlenhydrate: 60,17 g
Zucker: 18,8 g
Ballaststoffe: 28,5 g
Vitamin B1 (Thiamin): 0,25 mg
Vitamin B2 (Riboflavin): 2,61 mg
Vitamin B3 (Niacin): 64,8 mg
Vitamin B5 (Panthothensäure): 4,40 g
Vitamin D: 460 IE
Kupfer: 1,88 mg
Eisen: 7,6 mg
Selen: 0,056 mg
Kalzium: 31 mg
Kalium: 2300 mg
Zink: 6,9 mg
Magnesium: 100 mg
Phosphor: 700 mg