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Neben dem Reishi ist der Shiitake der bekannteste, unter den in der TCM verwendeten Heilpilzen. Sein japanischer Name Shiitake bedeutet auf Deutsch Pasaniapilz, Shii= Pasania und Take= Pilz. Pasania sind in Asien verbreitete Scheinkastanien. Zwar bevorzugt der Shiitake als Wildpilz diese abgestorbenen Bäume, wächst aber auch gut auf anderen Harthölzern. In China nennt man den Shiitake auch Xianggu, das bedeutet duftender Pilz. In der Tat ist Shiitake ein duftender, wohlschmeckender Speisepilz mit angenehmem Aroma. Eine Besonderheit des Pilzes ist sein hoher Gehalt an natürlichem Glutamat, dadurch schmeckt man bei Shiitake die herzhafte 5. Geschmacksrichtung „umami“, wie auch bei Meeresalgen, getrockneten reifen Tomaten und einigen Hartkäsesorten, ganz besonders heraus. Übrigens ist natürliches Glutamat, wenn auch in wesentlich geringeren Mengen, auch in Muttermilch enthalten. In dem über mehrere Jahrhunderte verfassten Sammelwerk der Heilkunst „Corpus Hippokraticum“, schreibt der geniale griechische Arzt Hippokrates von Kos (460- 370 v. Chr.) zu seinen Lebzeiten: „ Eure Nahrung sei Eure Medizin und Eure Medizin sei Eure Nahrung“. Auch in der Asiatischen Medizin gehört dieser Gedanke, ganz normal zur Jahrtausende alten Lebensphilosophie. Diäten und Heilnahrungen werden dort „Yakuzen“ genannt.

Bedeutung in der Naturheilkunde

Ernährungsphysiologisch bietet uns Shiitake ca. 30% Eiweiß mit allen 8 essenziellen Aminosäuren. Weiter geht es mit ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen B1, B2, B3, B5, B6, B12, Vitamin C, einem enorm hohen Gehalt an Ergosterin und Vitamin E. An Mineralstoffen und Spurenelementen schenkt uns der Vitalpilz Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Kalzium, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan und Selen. Als die Wirkung gebenden bioaktiven Komponenten wurden lange Zeit in erster Linie Lentinan, ein 1,3/1,6-Beta-Glucan, die ungesättigte Aminosäure Eritadenin und das Myzelextrakt LEM (Lentinus Edodes Myzelia) festgemacht. Weitere vor kurzen in Lentinus edodes entdeckte Polysaccharide und 1,3/1,6-Beta-Glucane sind aber mit großer Wahrscheinlichkeit die noch beeindruckenderen Substanzen. Ihnen wurde eine direkte zytotoxische Wirkung auf Tumorzellen bescheinigt. Ebenso wichtig sind die enthaltenen Triterpene und Lentin.

Anwendungsgebiete

Stärkung des Immunsystems Bakterielle und virale Infektionen Fettstoffwechselstörungen Störung der Darmflora Fibrose, Lebererkrankungen Herzrythmusstörungen Arthrose, Arthritis, Rheuma Muskel- und Gelenkbeschwerden Osteoporose Hüft- und Ellbogendysplasie, Spondylose Krebserkrankungen insbesondere bei Lymphomen, Leukämie, Magen-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs Begleitender Behandlung von Chemo- und Strahlentherapie Bindegewebsschwäche Entwurmung Magengeschwüre Lebererkrankungen Zahnkaries, Zahnstein

Durchschnittliche Zusammensetzung  und Nährwerte von 100 g Trockenmasse:

Brennwert/Kalorien, kcal: 296
Eiweiß/Protein: 9,56 g
Fett: 0,99 g
Kohlenhydrate: 75,37 g
Zucker: 2,21 g
Ballaststoffe: 11,5 g
Vitamin B1 (Thiamin):
0,3 mg Vitamin B2 (Riboflavin):
1,27 mg Vitamin B3 (Niacin): 14,1 mg
Vitamin B5 (Panthothensäure): 21,88 mg
Vitamin B6 (Pyridoxin): 0,97 mg
Vitamin D: 110 IE Kupfer: 5,16 mg
Eisen: 1,72 mg
Selen: 46,10 µg
Kalzium: 11,00 mg
Kalium: 1534 mg
Zink: 7 mg